Jugendbootshaus
Für unsere Kinder und Jugendlichen bieten wir in Bleiloch ein regelmäßiges Training an, bzgl. unseres Bootsmaterials sind wir sehr gut aufgestellt. Bei den Bootshäusern planen wir mittelfristig umfassende Modernisierungen. 2021 gab es zusammen mit der Bauhaus Uni Weimar ein erstes Brainstorming in Form einer Semesterarbeit für Architekturstudenten.
Für die weiteren Planungsaufgaben wurde im Oktober 2024 über LEADER (Regionale Entwicklungsstrategie LEADER Saale-Orla 2023-2027) ein Projektantrag eingereicht, der im Juli 2025 genehmigt wurde (Zuwendungsbescheid 04/29-25).
Projektinhalt und -ziele
Mit dem Neubau des Alten Bootshauses auf dem Vereinsgelände des SCTB e.V. sollen langfristig die Voraussetzungen für ein sicheren Übungs- und Trainingsbetrieb der Kinder- und Jugendlichen geschaffen werden. Die Schaffung der dafür notwendigen planerischen Voraussetzungen sind Inhalt des LEADER Projektes.
Perspektive der Kinder und Jugendlichen
Der Verein konnte bisher durchgängig eine aktive Kinder- und Jugendarbeit absichern. Seit 2022 konnten unter unseren Mitgliedern 16 neue Übungsleiter und 9 Trainer (Stufe-C, Breitensport) gewonnen werden, welche die dafür notwendigen Lizenzierungen und Prüfungen erfolgreich ablegten. Dies ist die Grundlage für die Ausbildung von Kinder und Jugendlichen in den Segelklassen Optimist und 420er.
Die aktuellen Voraussetzungen und Bedingungen für die Nachwuchsarbeit sind gemischt. Einerseits konnten mit dem Projekt des „Generationsübergreifenden Segelns“ und eines Schwimmstegs die Gegebenheiten vor Ort durch die Nutzung eines speziellen Mannschaftsbootes (J/70) entscheidend verbessert werden.
Andererseits entsprechen die baulichen Voraussetzungen der Bootshäuser nicht mehr heutigen Anforderungen. Es gibt keine Umkleide- oder Sozialräume bzw. keine Übernachtungsmöglichkeiten.
Das OrgBüro ist für die Ausrichtung von Regatten nicht geeignet. Die Segelstander für die Optimisten (kleinste Segelklasse) bergen baulich bedingt Verletzungsgefahren. Das genutzte „Alte Bootshaus“ wurde in den 1950er Jahren als Holzhütte errichtet und erhielt im Laufe der Jahre verschiedene Anbauten, welche eher ein Provisorium darstellen.
Projektziel
Das Alte Bootshaus soll komplett ersetzt werden. Dafür wurde im Vorfeld eine mögliche Bebauung durch die Vorgaben des B-Planes untersucht, dargestellt und mit der vorhandenen Substanz verglichen. Ein möglicher Neubau würde die o.g. Anforderungen erfüllen und soll sich in die bewaldete Landschaft des Vereinsgeländes einfügen.
Als Baustoff sollen ausschließlich einheimische, regionale Hölzer verwendet werden. Als Orientierungsgröße gilt der Bau des SEZ Klosters, in Kooperation mit dem Thüringen Forst. Nach der Entwicklung des Raumprogrammes soll die Entwurfs- und Genehmigungsplanung beauftragt werden. Das Ergebnis dieser Planungsleistungen ist die Voraussetzung für eine Teilnahme an einer Landesförderung wie dem Programm des Landessportbundes für den vereinseigenen Sportstättenbau. Diese soll dann für 2026 beantragt werden.
Baugrunduntersuchung
Ende Oktober 2025 untersuchte die Firma Geotechnik Dr. Nottrodt aus Weimar den Baugrund für das Jugendbootshaus, das Fundament benötigt eine gründungsfähigen Untergrund, was für den geplanten Standort nachgewiesen werden konnte.
Entwurfsplanung
Seit August 2025 werden die Ideen zur Entwurfsplanung weiter konkretisiert, erste Zwischenstände wurden im November präsentiert, bis Ende 2025 sollen verschiedene Varianten der Entwürfe den Mitgliedern zur Abstimmung vorgestellt werden.











